Zum Inhalt springen
Aldenhoff Einrichtungen
Menü
Ältere Frau mit kurzem grauen Haar an einer Werkbank, in der Hand ein Holzmuster, hinter ihr eine Wand mit Zwingen.

Marit Selle

1943 bis 2019

Marit Selle kam 1971 als Tischlerin nach Lauf, nicht als Gestalterin. Sie hatte in Kopenhagen gelernt und danach acht Jahre in einer Bootswerft an der Schlei gearbeitet, wo Verbindungen halten mussten, ohne dass man sie sah. Ihre erste Zeichnung für das Haus war ein Stuhl mit einer Zapfenverbindung, die von außen wie eine Fuge aussieht und innen über sechs Zentimeter greift. Aldenhoff baut sie bis heute so.

Selle hat zwischen 1974 und 1996 vierzehn Modelle gezeichnet, davon elf im Programm Pegnitz. Sie hat nie mit einem zweiten Hersteller gearbeitet. Auf die Frage nach einer Handschrift hat sie geantwortet, sie zeichne keine Handschrift, sie zeichne Lehren für die Fräse. Wer die Modelle nebeneinander stellt, sieht trotzdem sofort, dass sie zusammengehören: dieselbe Kantenfase von zwei Millimetern, dieselbe verkeilte Zapfenverbindung und nirgends eine Schraube, die man sieht.

Entwürfe im Programm
12
Zeitraum
1978 bis 1996

Werkliste