Was nach dem Kauf passiert
Die Verbindungen in unseren Möbeln sind so gebaut, wie sie gebaut sind, weil sich ein Möbel, das man zerlegen kann, weiter aufarbeiten lässt: Ein verkeilter Zapfen wird ausgetrieben und neu gesetzt, eine verleimte Fuge nicht. Geschliffen und neu geölt wird beides. Was davon geht, entscheidet sich beim Bau und nicht beim Service.
- Ersatzteile
- Jedes Verschleißteil steht auf der Produktseite mit Namen. Lieferbar, solange das Modell im Programm ist, und zehn Jahre darüber hinaus. Für ausgelaufene Modelle fertigen wir nach - dann dauert es länger und kostet mehr, aber es geht.
- Lieferzeit Lagerteile3 bis 5 Werktage
- Neubezug
- Fast jedes Polstermöbel aus den Programmen Marlin und Sanft lässt sich neu beziehen, ohne dass wir es öffnen. Ein kompletter Neubezug ist ein Auftrag von etwa zwei Tagen in unserer Polsterei; wir holen das Möbel ab und bringen es zurück. Ausnahme ist der Sessel Schale, dessen gebogene Form einen Bezug in acht Teilen verlangt - den ziehen wir im Haus neu auf, und das dauert länger.
- Dauer im Haus2 bis 3 Wochen
- Aufarbeitung
- Massivholz wird zerlegt, geschliffen, neu verkeilt und neu geölt. Möglich ist das, weil im Programm Pegnitz keine Verbindung verleimt ist - beim Stuhl Kiel geht es deshalb nicht, und das sagen wir vorher.
- Dauer im Haus3 bis 5 Wochen
- Sitzgeflechte
- Ein Papierkordelgeflecht hält bei häuslicher Nutzung zwanzig Jahre und in der Gastronomie etwa acht. Neu geflochten wird von Hand, rund fünfzig Minuten und hundertzehn Meter Kordel je Stuhl.
- Dauer im Haus2 Wochen
- Lieferung und Aufbau
- Im Umkreis von 150 Kilometern mit zwei eigenen Fahrzeugen und zwei Leuten aus der Werkstatt, ohne Aufpreis. Darüber hinaus mit einer Möbelspedition, die aufbaut - die Anfahrt steht dann als Position im Angebot.
- ohne Aufpreis bis150 km
- Rücknahme
- Wer ein Möbel von uns nicht mehr braucht, kann es zurückgeben. Wir kaufen es an, arbeiten es auf und verkaufen es im Showroom weiter. Der Ankaufspreis richtet sich nach Zustand und Modell.
- Ankauf15 bis 40 % vom Neupreis

Was zurückkommt
Aufarbeitung ist bei uns kein Zusatzgeschäft, sondern ein Grund, warum die Verbindungen so gebaut sind, wie sie gebaut sind. Ein Möbel, das sich zerlegen lässt, kann man aufarbeiten; ein verleimtes muss man ersetzen.
Im vergangenen Jahr sind 84 Stücke zurückgekommen. Das älteste war ein Stuhl Rispe von 1981, dessen Geflecht durchgesessen war und dessen Beine an zwei Zapfen Spiel hatten. Er ist zerlegt, geschliffen, neu verkeilt, neu geflochten und geölt worden, und steht jetzt wieder in derselben Küche.
Die häufigsten Arbeiten sind Neubezüge (39), Sitzgeflechte (18) und das Abschleifen und Neuölen von Platten (14). Dazu kamen elf Reparaturen an Beschlägen und zwei Fälle, in denen ein Möbel nicht mehr zu retten war - beide Male ein Wasserschaden über mehrere Wochen.
Wer ein Möbel von uns nicht mehr braucht, kann es zurückgeben. Wir kaufen es an, arbeiten es auf und verkaufen es im Showroom weiter. Der Ankaufspreis richtet sich nach Zustand und Modell und liegt zwischen fünfzehn und vierzig Prozent des heutigen Neupreises.
Ein Anliegen melden
Nennen Sie uns das Modell und, wenn es bekannt ist, das Jahr der Lieferung. Für alles seit 1988 finden wir den Auftrag im Archiv, mit Material, Maß und Ausführung.